Weiterbildung


 

Wie wird man Fachapotheker?

Ziele:
Die Weiterbildung hat den Sinn, den Apothekern nach Abschluß Ihrer Berufsausbildung weitergehende Kenntnisse für das Berufsfeld zu vermitteln, in dem sie nach dem Studium tatsächlich arbeiten. Ihr liegt die Überlegung zugrunde, daß durch die beständige Wissensvermehrung in Medizin und Pharmazie nach dem Allroundstudium Pharmazie eine berufsbezogene Spezialiserung erfolgen muß. Apotheker, die eine drei- bis vierjährige Weiterbildung durchlaufen haben, dürfen sich nach deren Abschluß Fachapotheker nennen.

Die Weiterbildung ist hauptsächlich praktisch ausgerichtet, d.h. die entscheidende Ausbildung erfolgt nicht in Seminaren und Vorlesungen, sondern durch die tägliche Zusammenarbeit zwischen dem Weiterzubildenden und dem zur Weiterbildung ermächtigten Apotheker. Hiermit wird sichergestellt, daß im Rahmen der Weiterbildung hauptsächlich praxisrelevantes Wissen, wie es zur täglichen Berufsausübung benötigt wird, vermittelt wird. Die notwendigen theoretischen Grundlagen werden in intensivierter Form durch Seminare vermittelt.

Durchführung
Die Weiterbildung in den Gebieten findet in einer ermächtigten Weiterbildungsstätte statt. Betreut wird der Weiterzubildende durch einen ermächtigten Apotheker. Wer eine Weiterbildung beginnen möchte, muss sich bei der zuständigen Landeskammer melden. dort erhält er die erforderlichen Informationen und Hinweise, welche Regeln der Weiterbildungsordnung zu beachten sind.
Um einen einheitliche Standard für alle Weiterbildungsverhältnisse zu schaffen, hat die Bundesapothekerkammer Empfehlungen herausgegeben, die nähere Angaben zum Inhalt der dreijährigen Weiterbildungszeit machen. Diese Durchführungsempfehlungen helfen den Betreuern und den Weiterzubildenden bei der erfolgreichen Gestaltung der Weiterbildung und sind von allen Landesapothekerkammern als Mindestanforderung anerkannt.
Ergänzend zur praktischen Berufstätigkeit ist im Verlauf der drei Weiterbildungsjahre der Besuch von Seminaren vorgeschrieben. Derzeit sind mindestens 120 Seminarstunden zu absolvieren. Die Landesapothekerkammern haben sich auf bundeseinheitliche Themen- und Anforderungskataloge für die Seminare verständigt. Darin sind neben den einzelnen Themen auch die dazugehörenden Mindeststundenzahlen festgelegt.
In einigen Weiterbildungsgebieten sind während der Weiterbildungszeit Projektarbeiten anzufertigen. Die Weiterbildung wird durch eine mündliche Prüfung abgeschlossen. Nach bestandener Prüfung erhält der/die Apotheker/in eine Urkunde und darf die in der Weiterbildungsordnung festgelegte Bezeichnung führen,
z.B. "Fachapotheker/in für Offizin-Pharmazie".

Wichtige Regelungen sind:
· Weiterbildung erfolgt in praktischer Berufstätigkeit
· Diese wird ergänzt durch theoretische Unterweisungen
· Betreut wird der Weiterzubildende durch einen ermächtigten Apotheker
· Weiterbildung findet in einer ermächtigten Weiterbildungsstätte statt
· Die Mindestdauer der Weiterbildung beträgt 36 Monate (bei einer
  hauptberuflichen ganztägigen Tätigkeit)
· Bei einer Teilzeitbeschäftigung verlängert sich die Weiterbildungszeit
· Es sind Seminare zu besuchen
· Derzeit beträgt der Mindestumfang der Seminare 120 Stunden je Gebiet

Welche Spezialisierungsrichtungen gibt es?
Apothekerinnen und Apothekern stehen bislang neun Weiterbildungsgebiete offen:

· Offizien - Pharmazie
· Klinische Pharmazie
· Pharmazeutische Technologie
· Arzneimittelinformation
· Toxikologie und Ökologie
· Theoretische und praktische Ausbildung
· Klinische Chemie
· Öffentliches Gesundheitswesen

 

Unsere Kundenkarte

zur Reservierung

Pflanze des Monats
"Rosskastanie"



Foto: Apothekerin Susanne Jensen

Familienfreundlich



Unsere Partner

News

So hilft Intim-Chirurgie den Frauen
So hilft Intim-Chirurgie den Frauen

Raus aus der Schmuddelecke

Ob Schamlippen, Klitoris oder Vagina: Immer mehr Frauen lassen sich im Genitalbereich operieren. Was sind die Beweggründe? Und welche Behandlungsoptionen gibt es?   mehr

Wann zum HIV-Test?
Wann zum HIV-Test?

Warnsignale beachten

Moderne Medikamente haben die HIV-Infektion zu einer behandelbaren Erkrankung gemacht. Die Chancen sind am besten, wenn die Infektion früh erkannt und therapiert wird. Doch welche Beschwerden sind verdächtig und wann macht ein Test Sinn?   mehr

Keine Kuhmilch nach der Geburt
Keine Kuhmilch nach der Geburt

Risiko Nahrungsmittelallergie

Wer seinem Baby in den ersten Lebenstagen Kuhmilch zufüttert, riskiert vielleicht, dass das Kind eine Nahrungsmittelallergie entwickelt. Das gilt vor allem für Neugeborene aus Allergie-belasteten Familien, wie japanische Forscher kürzlich herausgefunden haben.   mehr

Nahrungsergänzung im Blick: Mate-Tee
Nahrungsergänzung im Blick: Mate-Tee

Sinn oder Unsinn?

Mate-Tee – viele kennen ihn nur als neues Trendgetränk . Doch weil den Mate-Blättern viele gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt werden, gibt es sie auch in Kapsel- oder Pulverform zu kaufen. Was sagt die Wissenschaft zu den versprochenen Effekten?   mehr

Harte Fakten zum Thema Rückenschmerz
Harte Fakten zum Thema Rückenschmerz

Ärzte gegen Fake News

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Deshalb kursieren im Internet auch massenweise Meinungen zu Ursachen, Diagnostik und Behandlung— viele davon sind falsch. Ein irisch-australisches Ärzteteam räumt mit gängigen Fake News zu Rückenschmerzen auf.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Lamberti-Apotheke
Inhaberin Patricia Kempf
Telefon 05121/3 33 63
Fax 05121/3 98 80
E-Mail beratung@lamberti-apotheke-hildesheim.de